Schute mit Reisig beladen, um Küstenschutzmaßnahmen durchzufrühren
Jürgen Vrinssen©

Schuute beladen mit Faschinen

Küstenschutz

Aufwarftungsmaßnahme an Mitteltritt, Hallig Hooge
Jürgen Vrinssen©
Küstenschutzschiff mit Bagger an Bord
Jürgen Vrinssen©

 

Kleines Deichlexikon / lüttjsche Diek Lexikon:

besticken:

alte Kantensicherungsmethode, befestigen von Stroh oder Reet als Uferschutz

buschen:

verfüllen der Buschlahnung mit Faschinen (s.u.)

Buschlahnung:

Uferschutzanlage quer zum Deich oder zur Halligkante mit doppelter Holzpflogreihe, gefüllt mit Faschinen

Faschine:

geschnittenes und gebündeltes Tannenholz

Geröll:

größeres rundes Steingut, Auffüllmaterial

Grant:

kleines Gestein mit unterschiedlichen Formen Gestein, Unterbau

Granit, Basalt:

Hauptgesteinsarten für den Steindeich

grüppeln:

entwässern des Deichs

Halligkante:

befestigte Sicherungskante

Hark:

Harke

Igel:

Kantensicherung mit Raudeckwerk (kantig gesetzte Steine)

Korblahnung:

Uferschutzanlage aus Drahtgeflecht gefüllt mit Geröll

Null:

Ausgangspunkt für die Vermessung der Hallig, feststehend

Schlickrutscher:

Arbeitsschlitten zum Transportieren von Material bei Ebbe

Schüffel:

Schaufel

Schuut:

Transportschiff

Siel:

Durchlassbauwerk

Soden:

ausgeschnittene Grasflächen aus dem Halligland

Sommerdeich:

niedriger Deich mit Grasbewuchs

Spoten:

Spaten

Steindeich:

künstlich mit Steinen aufgebauter Deich mit Steinen, dient dem Halligschutz

Steinlahnung:

Uferschutzanlage aus Steinen und Buhnen quer zur Halligkante

Teek:

Spülsaum, Treibsel

Vorschütt:

liegt außen vor dem Steindeich, dient der Steindeichfußsicherung

wackern:

einrammen von Holzpflockreihen mit einer Motorramme